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Homöopathie und Stillen - zartesGlueck - 21.09.2012 Hallo, ich werde von meinen Mamas immer wieder gefragt,was sie selbst einnehmen können an Homöopathie z.B. gegen Erkältung wenn sie noch stillen. Nun wollte ich euch mal fragen,was ihr so empfehlt,wenn ihr eine Stillmama habt. Ich weiß nur,das man ja die Kinder behandeln kann,wenn man als Mama z.B. Bachblüten oder auch Globulis einnimmt,aber wenn die Mama etwas gegen eine Erkältung einnehmen möchte betrifft das ja nicht das Kind. Vielleicht habt ihr einen Rat? Vielen Dank und viele Grüße zartes Glück RE: Homöopathie und Stillen - Monika D - 22.09.2012 Hallo zartes Glück, da es ja genug Literatur über Homöopathie in der Schwangerschaft und Stillzeit für alle möglichen Probleme von offenen Brustwarzen bis Verstopfung gibt, gilt das sicher auch für eine Erkältung. Um das Richtige für die jeweilige Mama zu finden bedarf es natürlich mehrer Infos, z. B. wie ist die Gemütslage, ist die Mutter überfordert, wie sind die Absonderungen, schlechter nachst oder bei Tag usw.. Dir jetzt ein paar Empfehlungen zu geben ist schwierig, weil es ja ganz viele verschiedene Mittel für Erkältungen gibt, die zu ebensovielen Personen passen würden. Da müsstes du dich evtl. einlesen. RE: Homöopathie und Stillen - Manfred Nistl - 22.09.2012 ...ich schließe mich Monikas Meinung an. Man darf sich in jeder Lebenslage auf die Wirkung homöopathischer Heilmittel verlassen, sollte aber die Mittelwahl sorgfältig durchführen. Literturtipp für den Homöopathen zu diesem Thema: H.N. Guernsey: "Homöopathie in Gynäkologie und Geburtshilfe" und bei Schwangerschaft z.B.: Ravi Roy: "Homöopathischer Ratgeber Schwangerschaft" Übrigens haben wir am kommenden Montag im Homöopathiekurs "zufällig" gerade als Nebenthema Mastitis und die entsprechenden homöopathischen Heilmittel. Ob`s Zufälle gibt? ![]() Liebe Grüße Manfred RE: Homöopathie und Stillen - Silke Uhlendahl - 22.09.2012 Hallo "Zartes Glück", ich habe deine Frage so verstanden, dass es dir darum ging ob der Säugling ggf. "Prüfsymptome" bekommen könne, wenn die Mutter ein Mittel nimmt (mit passenden Symptomen, die ja nicht unbedingt auf den Säugling passen müssen). Obschon Hahnemann ja bereits die Applikation zur Behandlung von Säuglingen Gaben über die Mutter empfahl (vgl. Organon §284 " Bewundernswürdig hülfreich ist die Kraft der Arzneien auf den Säugling, durch die Milch, welche die Mutter oder Amme ihm reicht. Jede Krankheit des Kindes weicht der, für dasselbe richtig gewählten, homöopathischen, von der Amme in sehr mäßigen Gaben eingenommenen Arznei und wird auf diese Art weit leichter und sicherer bei diesen neuen Erdenbürgern ausgetilgt als je in späterer Zeit geschehen könnte." Quelle: http://www.homeoint.org/books4/organon/org280.htm#p284 Will man nun die Stillende behandeln ist grundsätzlich folgendes zu überlegen: 1. bei korrekt gewählter Arznei und Dosis, wird sich das Mittel "verbrauchen" und die verstimmte Lebenskraft unterstützen. 2. Prüfsymptome sind nur zu erwarten, wenn das Mittel mehrfach unverändert verabreicht wird (und falsch gewählt war) Fazit: Ich würde Stillenden nicht unbedingt die Selbstmedikation empfehlen und über LM Potenzen nachdenken. Mittel kann man in der Homöopathie nicht wirklich empfehlen, da sie ja stets individuell gewählt werden. Einige geben homöopathische Mittel auch nach "klinischen Gesichtspunkten" - das ist ja OK, aber keine genuine Homöopathie (das sollte man sich bewusst machen) - da finden sich ja einige Mittel, die auch Erkältungssymptome führen. Um ein Mittel zu finden, das hilft, sollte nach den individuellen Symptomen gefahndet werden. RE: Homöopathie und Stillen - zartesGlueck - 22.09.2012 Hallo ihr Lieben, vielen Dank für Eure Antworten.Ja,Silke hat es richtig beschrieben,mir ging es primär darum z.B. Prüfsymptome auszulösen. Klar,was für Mittel passen müsste entsprechend repertorisiert werden.Aber wenn ich euch richtig verstanden habe darf eine Mama sich mit Globulis bei Erkältung unterstützen,aber nicht unbedingt auf eigene Faust bzw. sicherer mit professionellem Rat z.B. durch HP. Da ein Laie meist D6 oder D12 einnimmt und bei einer Erkältung ja meist nur wenige Tage müssten sich eventuelle Prüfsymptome doch eigentlich in Grenzen halten,oder? Da ich auch noch ziemlich am Anfang bin und mit LM-Potenzen noch garnicht vertraut bin behandel ich mich und meine Kinder bis maximal C30 bei einer Erkältung oder mal C200 bei anderen Dingen.:-) Aber Manfred,wir sehen uns im November zu Block 1,damit ich dann die Grundlagen professionell erlerne.Bis dahin habe ich dann auch hoffentlich meine HP-Prüfung hinter mir!:-) Das Buch von Guernsey habe ich mir schon geholt-das gibt es ja nur noch im Großpaket mit Gynäkologie und Geburtshilfe zusammen.Ich finde es aber sehr gut,nur habe ich darin nichts gefunden über die Therapie der stillenden Mama.Dann habe ich noch einige Hebammenbücher,aber da steht leider auch nichts dazu. Vielen Dank für Eure Hilfe. Viele Grüße Svenja |