ich hoffe, ich kann behilflich sein. Ich bin nur nicht ganz sicher, ob ich deine Fragen richtig verstehe, aber ich versuch es mal:
Also zu den Schellong Tests: Du kannst einen oder auch beide anwenden, um eine Hypotonie aufzudecken. Wenn der Patient keine Beschwerden hat, muss auch nicht therapiert werden. Bestehen Beschwerden (meist Schwindel oder Müdigkeit), würde ich z.B. Kneippsche Anwendungen empfehlen, Ausdauersport, viel trinken........usw.
Bei der pAVK kann auf jeden Fall der Gehtest als Verlaufskontrolle genutzt werden. Je mehr Kollaterale, um so länger wird nach und nach die Gehstrecke.
Der Ratschow Test eignet sich, wenn noch keine Diagnose vorhanden ist und der Patient über typische Symptome klagt, die vermuten lassen, dass es sich um eine arterielle Durchblutungsstörung der Beine handeln könnte. Der Test bestätigt dann die Vermutung oder zeigt uns, dass wir auf dem Holzweg sind mit unserer Vermutung.
Bei dem von dir erwähnten Patienten ist die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten. Was sollte da operiert werden? Die Arteriosklerose ist sicher an allen Gefäßen zu finden. Raucht der Patient? Macht er Gehtraining? Die Nekrose bedarf der Wundversorgung. Also ich kann das nachvollziehen......
Wenn du noch Fragen hast, gerne.......
Liebe Grüße
Sonja