ich kann dir nur aus meiner Erfahrung als Mutter von zwei "Speikindern" berichten.
Meine haben auch immer sehr viel gespuckt, aber die spucken eben nicht alles wieder aus. Es ist wichtig, dass sie konstant zunehmen.
Wenn die Hebamme ruhig ist, ist alles in Ordnung.
Das ist gar nicht so selten und sieht echt immer mehr aus, als es dann ist, ich musste meine Große einmal 11 (!) Mal an einem Tag umziehen...
Ich hab mich damals so verhalten:
Kind VOR dem Stillen wickeln, weil wenn du es danach machst, dann spucken die beim Hochheben wieder...
Immer darauf achten, dass das Kind wirklich aufgestoßen hat, eher zweimal aufstoßen lassen.
Und ja, die kommen öfter zum Füttern, das zerrt an den Nerven, das stimmt.
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Falls deine Nichte nicht stillt, gibt es spezielle Fläschchennahrung (irgendwas mit Reflux...), die quillt dann im Magen auf, und sie spucken nicht so oft.
Bei meinen Kindern hat es erst wirklich aufgehört, als sie laufen konnten. (Das Ganze wird mit Beikost erst so richtig farbenfroh...)
Fazit:
Wenn das Baby konstant zunimmt und keine Austrocknungserscheinungen zeigt, ist alles in Ordnung.
Sie kann ihn zur Beruhigung auch Wiegen: Vor dem Füttern, nach dem Füttern und nach dem Spucken...
Vielleicht weiß ja eine von den BB-Beraterinnen noch seeliche Unterstützung? Hat mir im Wochenbett immer sehr gut geholfen.
Alles Gute für deine Nichte und den Zwerg,
viele Grüße
Lisa