Am vierten Tage fuhr sie wie gewöhnlich jeden Tag um 8 Uhr in die Praxis. Plötzlich erschrak sie furchtbar, denn am Straßenrand lag eine schwarze Katze. Es durchfuhr sie wie ein Blitz. Stellt das Auto rechts ab, ging langsam zu der Katze hin, sprach sie an, keine Reaktion. Sie ging näher und war von Schreck wie gelähmt. Zweifelsfrei, es ist ihr Kater. Zunächst dachte sie, dass ihr Kater von einem Auto angefahren worden sei. Ist ja auch das Naheliegendste.
Was sie dann aber sah, da stockte ihr der Atem, sie war völlig am Ende mit den Nerven. Obwohl sie als Tierarzthelferin einiges gewöhnt war, das was das Schlimmste.
Man hatte ihrem Kater den Bauch aufgeschnitten und dem Geruch nach mit einer alkoholischen Lösung übergossen. Zu Hause stellte sie dann fest, dass ihrem Kater die Leber entfernt worden war.
Wir selbst haben zwei süße Katzen und zwei kleine Maltester-Hunde.
Wie sadistisch und pervers kann ein Mensch sein, der einem Tier so etwas antut? Zu was ist ein solcher Mensch ansonsten fähig? Was geht in einem solchen Menschen vor, was fühlt dieser Mensch oder besser was fühlt er nicht?
Als ich das erfuhr, stiegen in mir die wildesten Rachegedanken auf, was man mit einem solchen Menschen machen sollte, aber besser lässt!
Zunehmend ist es leider so, dass manche Zeitgenossen ihre Frustrationen oder Rachegelüste, oder sadistischen Neigungen an Tieren auslassen. Es ist aber auch so, dass juristisch gesehen Tiere als Sache bezeichnet werden, obwohl es fühlende Lebewesen sind. Das bedeutet, dass ein Sadisten juristisch leider nur mit einer Schadenersatzklage rechnen muss! Wenn er denn überhaupt ausfindig gemacht werden kann.
Die Polizei kümmert sich nicht um den Fall! Wir haben ihr geraten die örtliche Tageszeitung zu informieren, dass andere Tierhalter informiert werden!