also zu allererst fällt mir die Ernährungsumstellung ein, was mit professioneller Hilfe sicherlich einfacher ist und sich auch lohnt da viele Fette versteckt zu finden sind. Auch kommt es ja wie Gudrun so treffend gesagt hat auf die Art der Fette an: hier schaut man auf die ernährungsphysiologische Qualität, wie z.B. das man vermehrt ungesättigte Fettsäuren zuführt. Oft werden in den Haushalten viel tierische Nahrungsmittel bevorzugt, welche in der Regel mehr gesättigte FS enthalten. Darum wird empfohlen vermehrt pflanzliche Fette und Öle einzusetzen, die wiederum meist einen höheren Anteil an an ungesättigten FS enthalten. Das hat deswegen Sinn, weil gesättigte FS steigernd auf den Cholesterinspiegel wirken, ungesättigte und mehrfach ungesättigte FS wirken dagegen senkend auf den Cholesterinspiegel.
Kurze Richtlinie: je fetthaltiger das tierische Lebensmittel, desto mehr Cholesterin ist drin. Besonders viel findet sich in Eiern, Innereien und Krusten- und Schalentieren.
Das nur mal so kurz was mir auf die Schnelle dazu einfällt. Es geht ja auch nicht nur um die Beachtung der Fettzufuhr, sondern man kann allgemein mit der Umstellung der Ernährung viel erreichen. Da gibt es eine Menge zu wissen und zu beachten, darum würde ich immer empfehlen das man sich Hilfe durch einen Ernährungsberater oder ernährungsorienten Heilberufler sucht.
Die geben einem dann Tipps, wie z.B. das lösliche Ballaststoffe im Verdauungstrakt Gallensäure binden können und diese so über den Stuhl ausscheiden. Da aber der Körper eine best. Gallensäurekonzentration braucht, wird dann eben Cholesterin aus dem Blut in der Leber genutzt um die erforderlichen Gallensäureproduktion zu ermöglichen. Ergo haben wir im Blut weniger Cholesterin. Hafervollkornprodukte haben hier einen super Einsatz.
Oft findet sich bei den Menschen, die an erhöhtem Cholesterin neigen, auch Übergewicht. Das gilt es möglichst zu reduzieren. Dazu unterstützt natürlich Bewegung wunderbar und ist auch gut für die Durchblutung

Nimmt der Betroffene gern Alkohol zu sich, sollte dieser vermieden werden. Raucher sollten sich helfen lassen aufzuhören.
Schulmedizinisch fallen mir Fibrate, Statine und sogenannte Cholesterinwiederaufnahmehemmer ein. Sie sind aber alle verschreibungspflichtig und bedürfen somit der Behandlung durch den Arzt.
Dann gibt es noch pflanzliche Sterole und Stanole, die einen cholesterin senkenden Effekt haben.
