Eine ungünstige Blutrelation stellt ein Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt dar. Dieser sollte beseitigt werden.
Aber nicht durch bloße Veränderung der Laborwerte durch Medikament, sondern durch ein individuell abgestimmtes Behandlungsprogramm.
Fakt ist: Cholesterin entsteht zu zwei Drittel durch körpereigene Synthese, zu einem Drittel durch äußere Zufuhr.
Die zugeführte Cholesterinmenge in der Ernährung ist daher weniger entscheidend. Daher ist es mit der Empfehlung: "Lassen sie doch einfach Butter und Eier weg..." einfach nicht getan.
Viel bedeutsamer ist es ein Bewußtsein zu entwickeln wie alles so funktioniert.
Das z.B. die Zufuhr von einfach ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl), den gesättigten Fettsäuren (tierischen Lebensmittel) zu bevorzugen sind.
Oder, das Cholesterin zur Herstellung von Gallsäure verwendet wird. Gallsäureverbrauch findet bei hoher Ballaststoffzufuhr statt. usw. Vieles wurde schon erwähnt.
Streß zu reduzieren, kann manchmal schon ausreichen!
Vitamin B, Fohlsäure und E als Schutzfaktor für die Gefäße sind auch noch zu erwähnen.
Der Homocysteinwert wäre hier dann wichtig.
Auch der Hämatokitwert (Geldrollen) und der Fibrinogenspiegel (Blutklebstoff) würde ich hinterfragen.
Kurz gesagt, mein Blick läge nicht nur auf dem Cholesterinspiegel, sondern allgemein auf Herz-Kreislauf-Schutz.
Den keine Risikofaktoren fürs Herz, kein Herzinfarkt.
Liebe Grüße
Birgit
Wenn seine Werte vorher in Ordnung waren, jetzt aber nicht mehr, würde auch noch nach Veränderungen forschen.
Viele reagieren z.B. auf die neuen Kaffeemaschinen ohne Filter mit hohen Werten. (Gerbstoffe)