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Liebe Sharona,
bei prähepatischen Prozessen, wie zum Beispiel die hämolytische Anämie kommt es zu unkonjugiertem erhöhten Bilirubin im Blut. Bei intrahepatischen Prozessen kommt es entweder zu konjugiertem oder zu unkonjugiertem erhöhten Bilirubin, je nachdem ob die Leber es noch an Gallensäure binden konnte oder nicht, meist aber zu konjugiertem. In Frage kommt hier z.B. die Leberzirrhose oder die Virushepatiis. Posthepatisch konnte die Leber das Bilirubin noch an die Gallensäure binden, so dass es zu erhöhtem konjugiertem Bilirubin kommt, das wäre z.B. bei Gallensteinen, die den Abfluss der Galle behindern, der Fall. Der Normalwert im Serum von Bilirubin beträgt < 1,1 mg/dl, von konjugiertem 0,25 mg/dl und unkonjugiert zwischen 0,2 - 0,8 mg/dl. Ich hoffe, ich habe alles richtig geschrieben, wenn nicht korrigiert mich bitte. Habe gerade keine Zeit zum Nachgucken.
Ich hoffe, es hilft Dir so.
LG Julia
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