an dieser Stelle bedanke ich mich noch mal herzlich für das große Interesse und tolle Feedback!
Ich hatte schon im Vortrag angesprochen, dass man den Kurs zum Thema Burnout ab November so ein bisschen als "Vertiefung und Weiterführung" verstehen kann.
Mit dem Begriff "Burnout" (Ausbrennen) wird ein Erschöpfungs-Syndrom beschrieben mit vielen sehr körperlichen Faktoren, die natürlich über die Neurotransmitter Veränderungen auch psychische Veränderungen erzeugen. Je nachdem auf welchen "Boden" und welche "Glaubenssätze" die Überbeanspruchung fällt gibt es natürlich auch geistig-mentale und soziale Folgen und Symptome.
Ich denke, dass man einer massiven Erschöpfung, die auch auf Zellebene zu Störungen führt (Reduktion der ATP Bereitstellung, "Abschalten" der Mitochondrien, Veränderungen von Hormonen und Neurotransmittern usw.) immer zuerst körperlich behandelt werden sollte, um überhaupt die Kraft zu haben etwas zu verändern!
Ich denke dieser Kurs vertieft und festigt für die Körpertherapeuten das Wissen um Ausleitung und Entgiftung, also quasi die Basistherapie und auch die Kenntnisse der Endokrinologie und hormonellen Dysbalancen (wie bspw. in Block 2 der Frauenheilkunde) ganz besonders auch im Hinblick auf das Zusammenspiel von Nebennieren - Darm (bspw. Leaky gut) - Neurotransmittern und Aminosäuren.
Für wen ist diese Weiterbildung denn geeignet?
Zitat:Heilpraktiker können eine komplette Burnout-Behandlung auf körperlicher und seelischer Ebene durchführen.
Psychologen, Heilpraktiker für Psychotherapie und Berater können nach dem Kurs Burnout-Patienten parallel zur medizinischen Therapie begleiten.
Warum ist das denn auch was für Psychotherapeuten oder Berater, auch wenn die Therapieansätze nicht in der Psychotherapie oder im Coaching oder der Beratung angewendet werden dürfen?
Zitat:Nur wenn die Behandlungsansätze multimodal und individuell gewählt werden, kann ein wirklicher und dauerhafter Genesungsprozess in Gang kommen.
Kompetent mit fundierten ganzheitlichen medizinischen und psychologischen Kenntnissen als Therapeut oder unterstützender Berater bei Burnout in der Praxis erfolgreich arbeiten.
Warum sollten die psychotherapeutisch tätigen HPs oder Berater medizinische Kenntnisse erwerben?
Nur wenn Kenntnisse darüber bestehen, welche Therapien notwendig sind und was in welcher Reihenfolge passieren muss, kann adäquat beraten werden!
Meine Meinung: je größer die fachliche Kompetenz ist, desto besser kann beraten und begleitet werden! Wenn man an schwierige Punkte kommt im Setting, kann auch mal der "Protest des Körpers" ein Verhinderer sein! Wer das weiß und einschätzen kann, wird wesentlich bessere und effektivere Netzwerke bilden und den Patientinnen an die entsprechend fachlich auch ausgebildeten Therapeuten weiterverweisen können!
Nichts ist unangenehmer, als wann man Patienten eine zusätzliche Untersuchung, Therapie oder sowas rät, es gut meint, aber sich selber null auskennt und es dann die Patienten nicht wirklich weiter bringt...alles schon in den vielen Jahren meiner Praxis erlebt!
Darum ein echtes Anliegen von mir: auch für die Seelenbegleiter empfehlenswert!
Und für alle HP, die mit dem Thema in der Praxis in Kontakt, kommen sicherlich unverzichtbares Wissen aus langjähriger Praxis!
Wenn Ihr Fragen zum Kurs habt, ob das wohl was für euch ist, könnt ihr diese gern hier stellen!
Ich freue mich auf alle Fälle sehr auf diesen Kurs und hoffe das Angebot spricht euch an?