Zitat:Es kommt darauf an, was du möchtest. Was andere raten, kann nur für sie selber gelten.Um ehrlich zu sein 100%ig sicher bin ich da selber nicht.
Das heißt es fällt mir schwer diesen Schritt 100% zu wagen,
weil es mir gar nicht darum geht was ich genau möchte,
sondern viel mehr was ich auch "kann".
Definitiv bin ich an medizinischen Themen sehr interessiert
und befasse mich ständig aus verschiedenen Gründen (meistens aus Interesse) mit medizinischen Themen (Krankheiten, Psychologie, Kinesiologie, Hoomöpathie, Ernährung/Adipositas, "Reiki").
Vor 2 Jahren haben ich ein Fernstudium zur Ernährungsberaterin
erfolgreich abgeschlossen. Erst war ich noch sehr motiviert auch beruflich etwas draus werden zu lassen.
Doch dann verlor ich immer mehr den Mut, obwohl ich von Anfang an wusste, dass es 100% auf eine Selbstständigkeit ausgehen wird.
Gar nicht weil ich nicht genug Wissen habe, sonst mich u.a nicht Beratungskompetent genug gefühlt habe.
Ich würde sagen mir fehlt der Mut. Mir fehlte die Möglichkeit erstmal als "Lehrling/Anfänger" von einem Profi in die Materie zu kommen.
Zitat:Ich weiß nicht, ob es schwierig ist, weil ich mich mitten in der Ausbildung befinde, aber ich weiß für mich, dass dieses mein Weg ist, egal wie schwierig.Diese Einstellung finde ich super. So sollte es sein!
Zitat:Den Stoff nur lernen und schnell zur Prüfung, ist nicht mein Weg.Würde ich mich für diesen Weg entscheiden, dann geht es mir nicht um das schnelle lernen. Ich möchte die Sache schon verstehen
Aber auch da ist jeder anders.
Überlege doch mal, was du möchtest, was du dir wünscht, wo du dich später siehst und ob diese Vorstellung sich gut anfühlt.
und später mit meinem Wissen gute Diagnosen stellen und den Menschen wirklich helfen können.
Auch diese Fragen stelle ich mir schon viele Jahre.
Früher wollte ich immer Heilpraktikerin werden, doch da war ich noch zu jung und da ich im Zwiespalt stand habe ich mich für einen kreativen Beruf in der Werbeagentur (Kommunikationsdesign)entschieden.
Schnell war klar, dass ein Werberleben der reine Wahnsinn ist und ich nicht mit 30 in einer Burnoutklinik aufwachen möchte.
Nach 5 Jahren Selbstständigkeit habe ich meine Elternzeit mit nun insgesamt 2 Kindern wirklich genossen und wollte auch nicht wieder unbedingt Selbstständig arbeiten.
Mir fehlten die Kollegen, der Austausch und vorallem die Teamarbeit.
Ich glaube eine Einzelpraxis wäre definitv nichts für mich, aber auch da gibt es sicher Mittel und Wege.
Dir auch vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Zitat:Hier ist immer die Frage: was ist für dich ein besonderer Verdienst? Das ist sicherlich auch etwas, das sehr unterschiedlich bewertet werden kann und immer auch von der individuellen Situation abhängt!Mir wäre es am wichtigsten einen Beruf zu leben, der mich persönlich inspiriert und mir viel Freude bereitet. Ich möchte mir Herz arbeiten und nicht, weil ich einen mega Verdienst bekomme.
Trotzdem möchte ich von meinem Gehalt leben können.
Mir ist bewußt, dass ich nicht direkt nach der Ausbildung eine volle Praxis zu erwarten habe, aber mich würde interessieren wie realistisch es wäre, bei dem angeblich sehr überlaufendem Berufsbild
als Heilpraktikerin noch eine gute Chance in der Arbeitswelt zu haben.
Gibt es überhaupt die Möglichkeit bei einer Heilpraktikerin ein Praktikum abzuschließen oder ist sowas wegen konkurenzdenken eher unerwünscht?