Wann bekommen wir Angst? Wann verlieren wir die Unbeschwertheit der Kindheit?
Keiner von uns hat oder hätte sich als Kind darüber Gedanken gemacht.
Selbst als Jungendlicher war es für mich völlig normal auf den Olympiaturm zu fahren und auf der Aussichtsplattform draußen mich zu bewegen.
Da habe ich nicht über einen Aufzug der stecken bleiben könnte nachgedacht, geschweige denn wie hoch der Olympiaturm ist.
Heute kommt die Angst schon beim bloßen Gedanken daran.
Warum?
Also ich kann keine negativ belastenden Erlebnisse in die Waagschale werfen, um es mir zu erklären. Ich bin noch nie stecken geblieben, abgestürzt auch nicht, habe noch keinen Flug gehabt, der so schrecklich gewesen wäre, dass ich nie wieder in ein Flugzeug einstigen würde.
Was ist es dann? Einfach die Erlebnisse anderer, die sich in unser Unterbewusstsein brennen?
Erlebnisse von einem vorherigen Leben? Ich glaube an Wiedergeburt.
Irgendwie muss doch unser Gehirn das verknüpfen?
Wie geht es auch dabei? Habt ihr darüber schon mal nachgedacht?
Ich mein, ich habe die Angst ja eigentlich jetzt positiv besetzt mit den Erlebnissen, aber ist sie wirklich weg?
Kann der gesunde Menschenverstand die Angst wirklich besiegen?