das es sich hierbei um ein heißes Thema handelt ist mir durchaus bewusst! Es soll ja auch zum Nachdenken anregen. Und jeder TEB muss hier einen Weg in der Beratung finden. Zu unserem Job gehört es, dass wir Menschen informieren und über die vermeintlich tollen, problemlos einzusetzenden Fertigfutter aufklären und den Menschen hier wieder ein wenig die Augen öffnen.
Natürlich gibt es Regionen in denen es wesentlich schwieriger ist an BIO-Qualität etc. zu kommen. Und manche können es sich wirklich nicht leisten. Hier müssen wir immer schauen, welche Alternativen passen und für die Tierbesitzer dann finanzierbar sind. Wobei ich auch wenig Verständnis habe, wenn es heisst: "Ich habe 5 Deutsche Doggen und kein Geld!" Müssen es dann eben fünf so große Hunde sein. Es kommen ja dann auch immer unerwartete Kosten. Aber das ist jetzt mal nicht unser Thema...
Jeder Tab muss für sich wissen, wie er beraten möchte und hier seinen Weg gehen. Aber wenn wir von kranken Tieren reden, dann wird man, wenn man wirklich helfen möchte, um diese Gedanken nicht herum kommen. Meine Erfahrung, und die von vielen erfahrenen Kollegen geht in diese Richtung, dass man hier sehr großes Augenmerk darauf legen muss. Ansonsten funktionieren manche Diäten etc nicht wirklich und die Frustration auf beiden Seiten steigt...
Grüße
Nils