
Also besser rechtzeitig anfangen - jede Woche eine Erkrankung und dann immer wieder wiederholen ist super!
Versucht, euch ein Schema zu erstellen, nach dem ihr euch das alles merken könnt. Und dann immer nach diesem Schema vorgehen. Das sitzt dann irgendwann richtig gut - so war es bei mir auch. Man ist dann irgendwann erstaunt, wie viel tatsächlich hängen bleibt.
Wie Alexandra Maria schreibt: wichtig ist v.a. auch, die Essenz einer Infektionskrankheit zu erfassen, wie z.B. bei Botulismus die Verstopfung und eben nicht Durchfall und auch die fortschreitenden Lähmungserscheinungen von oben nach unten, beginnend bei den Augen! Und dass Botulismus keine Infektionskrankheit ist, sondern eine Lebensmittelvergiftung und von daher nicht von Mensch zu Mensch übertragbar.
Wichtig auch: Zu wissen, wie man einen Erreger abtöten kann - also z.B. bei Botulismus 15-minütiges Erhitzen auf 100 Grad -> zerstört das Gift! Das wollen die Prüfer hören!
Meine Erfahrung durch das Lesen von unendlich vielen Prüfungsprotokollen: Die Gesundheitsämter prüfen eher die Erkrankungen, die wirklich häufig vorkommen. Also nicht die hämorrhagischen Fieber pauken, sondern die Kinderkrankheiten, Erkrankungen durch Zecken, sexuell übertragbare Erkrankungen, Erkrankungen, die auf das ungeborene Kind übertragen werden können (z.B. Listeriose!), auch die Erkrankungen der Lunge z.B. Tuberkulose (wieder auf dem Vormarsch), Legionellose (da hier auch immer wieder Fälle auftreten) und die Erkrankungen aus dem §6 (wegen der Meldepflicht) etc. und solche, die gerade aktuell auftreten z.B. Influenza.
Ich habe im Dezember in Heilbronn die Prüfung gemacht und da wurde eigentlich immer wieder das Gleiche gefragt, nämlich: Windpocken, Zoster, Masern, Poliomyelitis, Borreliose, Scharlach...
Wenn ich euch noch irgendwie helfen kann oder ihr etwas wissen möchtet zu den Infektionskrankheiten, dann fragt mich ruhig! Wenn ich kann, helfe ich gerne weiter!
Moni
"Das Leben ist Veränderung" sprach der Stein zur Blume und flog davon!