Hab sie versucht mal aufzuschreiben. Ist aber kein Vergleich zu den Bildern in meinem Kopf. Aber vielleicht könnt ihr damit ja trotzdem was anfangen.
Der Winter ist, hoffe ich, nun endlich vorbei. Die Sonne scheint und es zieht mich nach langer Kälte wieder in den Park.
Auf dem Weg (Blutkapillare) treffe ich viele andere Leute (weitere Bestandteile des Blutes), die auch das schöne Wetter und das eine oder andere Eis genießen.
Gedankenverloren schlendere ich so dahin, als mir plötzlich so ein verführerischer Duft in die Nase (Rezeptoren auf der Oberfläche der Leukos) steigt. Aber nein, ich bin auf Diät. So schnell lasse ich mich nicht verführen.
Aber je weiter ich laufe, desto intensiver wird der Duft von leckerer Bratwurst (Entzündungsherd), die mich mit magischen und geheimen Fäden anzieht. Die scheint neu zu sein. Hier habe ich die noch nie gesehen.
Hach, ich kann einfach nicht anders. Und wie auf der Flucht schaue ich mich um und sehe eine kleine Lücke im Gebüsch (Kapillare). Hmmmmm, riecht das verführerisch. Mit dem Rücken zu den Sträuchern sehe ich mich noch einmal um und schleiche wie ein Dieb (mit den Scheinfüsschen) mich mit eingezogenem Bauch (Verformung des Leukos) durch die Lücke hindurch (Austritt aus Kapillare - Auswandern/Emigration) um zu dieser Pommesbude zu kommen. (Chemotaxi)
Und da... gar nicht mehr weit. Ich kann sie schon sehen. Schritt für Schritt schlurfe ich auf diese Bude zu, bis ich sie nun endlich erreicht habe.
Jaaaa, da ist sie. POMMES und BRATWURST... MEINS !!! (Entzündungsherd)
Hach, wie sehr ich mich danach gesehnt habe.
-zu allem bereit-